Unsere Yantren wurden nach alten Vorlagen in jahrelanger Arbeit, vektorbasiert perfekt konstruiert.
Das bedeutungsvollste Yantra, das Sri Yantra, erfüllt ALLE Gestaltungsregeln. Das kleine, gleichseitige Dreieck und der Punkt (Bindu) in der Mitte, sind zentriert. ALLE Schnittpunkte treffen absolut perfekt aufeinander! Unser Sri Yantra ist fehlerfrei und somit von besonderer Kraft. Die Farbkombinationen sorgen für spezifische Energetisierung im Raum. Alle Sanskritzeichen sind nach originalen Vorlagen gesetzt.

Das Sri Yantra ist eines der ältesten, reinsten und kraftvolsten Yantren. Es wird auf mehr als 12.000 Jahre geschätzt. Um so mehr verwundert es, wie schwierig es ist, ein perfektes Sri Yantra zu zeichnen Die meisten Darrstellungen sind fehlerhaft. Erst ein perfekt gezeichnetes Sri Yantra erzeugt mit seiner hohen Schwingung ein kraftvolles, ausbalanciertes Energiefeld. Den Meditierenden verbindet es mit dem Bewusstsein der Göttlichen Mutter in all Ihren Aspekten. Konstruiert wird es aus neun sich schneidenden Dreiecken und einem Punkt, dem Bindu in der Mitte. Der Bindu steht für Ursprung und Vollendung der Schöpfung. Die vier Dreiecke mit der Spitze nach unten zeigend repräsentieren „Shakti“ oder „Yoni“ und werden der weiblichen Kraft zugeschrieben. Die fünf nach oben zeigenden Dreiecke symbolisierten „Shiva“ bzw. „Lingam“, die männliche Kraft. Alle zusammen bilden 43 kleine Dreiecke. Im Tantrismus findet das Sri Yantra Bedeutung für den Pfad losgelöster Handlung, der Erkenntnis und der Hingabe. Die Lotusblüten sind für Tantriker eine Konzentrierung subtiler Energie. Der innere Kranz mit acht und der äußere Kranz mit 16 Lotosblütenblättern stehen für die Kraft der Schöpfung und der fruchtbaren Lebenskraft. Das äußere Quadrat repräsentiert mit seiner Stabilität das Element Erde. Es ist ein heiliger Bezirk, der durch 4 t-förmige Pforten, welche Initiationsschwellen zur Außenwelt sind, dargestellt werden. Die vier Tore des Yantras stehen für die vier Himmelsrichtungen. Das Sri Yantra stellt das Seelendiagramm von Lakshmi dar, der Göttin des Wohlstands und des Glücks. Es energetisiert, wandelt und transformiert Energien.

Das Gayatri Yantra ist eines der populärsten Yantren und ein universelles Gebet, das in den Veden – den ältesten heiligen Schriften der Menschheit, niedergelegt wurde. Gayatri ist eine hinduistische Göttin. Gemeinsam mit Savitri (Sonne), und mit Saraswati (Göttin der Weisheit und Kunst) repräsentiert sie die drei Phasen der Sonne im Tageslauf. Gayatri steht für die aufgehende Sonne und das Morgengebet. Savitri verkörpert die Sonne mittags sowie das Mittagsgebet und Saraswati die untergehende Sonne und das Abendgebet. In Hinduschriften ist die Sonne nicht nur ein Himmelskörper von dem das ganze Leben abhängt. Das Mantra besteht aus drei Abschnitten: Anrufung, Meditation und Gebet. Gayatri trägt die Macht aller Göttinnen und Götter. Es heißt, dass Gayatri den rettet und beschützt, der sich mit ihrer Energie verbindet.

Das wunderschöne Mantra, die bedeutendste vedische Hymne, kann wie folgt übersetzt werden: Lasst uns über das Om meditieren, jener Urlaut Gottes, aus dem die drei Bereiche hervorgegangen sind: Das Grobe-Irdische (Bhur), das Feinere-Ätherische (Bhuvah) und das Feinste-Himmlische (Svah). Lasst uns das höchste, unbeschreibbare, göttliche Sein (Tat) verehren (Varenyam), die schöpferische, lebensspendende Kraft, die sich in der Sonne (Savitur) kundtut. Lasst uns über das strahlende Licht (Bhargo) Gottes (Devasya) meditieren (Dhimahi), welches alles Dunkel, alle Unwissenheit, alle Untugenden vernichtet. Möge dieses Licht unseren Geist (Dhiyo) erleuchten (Pracodayat).

Der Name Narasimha bedeutet wörtlich übersetzt im Sanskrit „Menschlöwe“, also halb Mensch halb Löwe. Der Name Narasimha steht in Verbindung zu einem Mythos, demzufolge Visnu in Gestalt eines Löwen (Simha) die Dunkelheit besiegt hat. Ein Narasimha Yantra verkörpert diesen Löwen und wird zum Schutz jeglicher Arten negativer oder störender Einflüsse eingesetzt. Es soll bei ungünstigen Planetenkonstellationen, feinstofflichen Störungen bis hin zu schwarzer Magie schützend wirken. Besonders gut platziert ist es in Eingangsbereichen, um unerwünschte Fremdenergien fernzuhalten. Aber auch bei Wasseradern kann es den Energiefluss positiv begünstigen. Seine Wirkung ist allgemein ausgleichend, neutralisierend, beschützend und stärkend. Je nachdem woher die negativen Einflüsse kommen, kann es auch auf Fenstern nach innen und nach außen weisend angebracht werden. In der Raummitte dient es zur Verstärkung der Energien auf dem Boden.
Alles was schützenswert ist, kann mit einem Narasimha Yantra versehen werden. Dabei reicht manchmal auch ein Aufkleber. Zum Beispiel auf eine Geldkassette geklebt. Vastudefekte im Einangsbereich können ebenfalls korrigiert werden. Besonders hilfreich ist es, wenn Räume von vielen Menschen aufgesucht werden. Zum Beispiel im Eingangsbereich von Praxen, Ateliers, Geschäften, Restaurants u.a.. Die Gottheit dieses Yantras ist Sri Narasimha-Deva, eine Verkörperung Sri Vishnus, welcher in Indien seit Jahrtausenden von Schutz- und Zufluchtsuchenden verehrt wird. Spirituell orientierte Menschen können sich auf ihrem Weg vor den inneren Feinden wie Zorn, Lust, Neid, Gier und Illusion unterstützt fühlen.

Das Kali Yantra verkörpert die Göttin Kali, „Mutter der Zeit“ (Kala). Sie ist im Hinduismus sehr bedeutend und wird wegen ihrer Kräfte der Zerstörung als auch der Erneuerung verehrt. Aber auch als Ursprung des Atems (Prana), der göttlichen Liebe (Preman) und Transformation (Parinama). Dieses Yantra steht also für Veränderung bzw. Transformation und Heilung. Es bedarf oft einer starken Veränderung um Erneuerung und Heilung geschehen zu lassen. Es ist radikal und kraftvoll. Daher wird Kali auch Göttin des Todes genannt. Im Tantrismus steht sie für die Befreiung vom Ego, der Identifikation mit dem vergänglichen Leib und wird als Verkörperung des Absoluten Bewusstseins gesehen. Die Bedeutung ihres Namens sind sowohl Zeit, als auch Dunkelheit (schwarz), da bei der Schöpfung aus dem Nichts und der Dunkelheit zuerst die Zeit und dann das Licht entstand. An Kali können wir uns bei gravierenden Problemen und Schwierigkeiten wenden und um Veränderung, Entwicklung, Schutz und Trost bitten. Beim Meditieren über das Kali Yantra lassen wir uns vollkommen auf die Energie (Shaktis) und des spirituellen Wachstums ein.
Gesungen wird das Mantra wie folgt:
jay(a) mātā kālī
jay(a) mātā kālī, jay(a) mātā durge
kālī durge namo namaḥ
Die wörtliche Übersetzung hierzu lautet: Es lebe Mutter Kālī, es lebe Mutter Durgā, Kālī, Durgā, Verehrung.

Das Durga Yantra: Im Sanskrit bedeutet „Durga“ unbesiegbar. Die Silbe „Du“ steht für Not und Armut, Leiden sowie schlechte Gewohnheiten, das „r“ in Durga für Krankheiten, das „Ga“ für die Befreiung von Sünden, Ungerechtigkeit, von Gottlosigkeit, Grausamkeit, Faulheit und anderem Übel. Der aus vier überlagernden Dreiecken entstandene Stern im Zentrum des Yantras symbolisiert die neun Shaktis. Die drei Urkräfte: Schöpfung (Brahma), Erhaltung (Vishnu) und Zerstörung (Shiva) sind mit nach oben ausgerichteten Dreiecken dargestellt. Ihre Anordnung stellt das Zusammenwirken dieser 3 Kräfte dar. Das vierte, nach unten zeigende Dreieck symbolisiert die Manifestation des Lichts als vereinigte göttliche Kraft. Diese Vereinigung macht das Yantra sehr kraftvoll. Durga personifiziert die gesamten Kräfte hinduistischer Gottheiten. Das nach unten zeigende Dreieck symbolisiert diese vereinigte göttliche Kraft. Das durch Überschneidung entstandene fünfte Dreieck in der Mitte symbolisiert die göttliche Mutter, umgeben von den drei göttlichen Energien. Die Dreiecke werden von drei Kreisen umschlossen. Sie stehen für Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. Die acht Lotusblüten symbolisieren Liebe, Erbarmen, Opfer, Buße, Selbstlosigkeit, Hingabe, Glaube und Loslösung. Dieses Yantra soll uns helfen, das Göttliche in uns zu entfalten, all das wofür „Dur“ steht zu überwinden und Frieden, Harmonie sowie materiellen und spirituellen Reichtum zu erlangen.
Das gesungene Mantra lautet: Om Shri Durgayai Namah

In den Vedischen Schriften wird Kubera als der Gott von allem Großartigen, Reichtum und Überfluss beschrieben. Mit Reichtum ist Fülle im Sinne von Glück, Wohlstand, Gesundheit und göttlicher Energie gemeint. Sich beschenkt, erfüllt, glücklich, im Einklang fühlen.
Im Vastu gilt der Norden als die Himmelsrichtung von Kubera. Kubera bedeutet wörtlich „missgestaltet“ und auch „träge“. Vielleicht ein Hinweis, auf den inneren Reichtum zu schauen. Oder auch, dass Reichtum auch eine häßliche Seite in uns Menschen hervorbringen kann. Die Erlangung von jeglichem Reichtum, den wir uns wünschen, können wir mit dem Kubera Yantra manifestieren. Wir können das Kubera Yantra ehren, um Kubera, den Gott des Wohlstands zu huldigen und uns auf Reichtum auszurichten. Es kann uns Möglichkeiten, die zu Wohlstand aber auch innerem Reichtum führen, offenbaren. Das Yantra kann als kleines Bild im Portmonee getragen werden, am Hausaltar platziert, oder auch zum Ausgleich von Vastudefekten eingesetzt werden. Addiert man die im Inneren des Yantras stehenden, jeweils nur einmal vorkommenden Zahlen, erhalten wir senkrecht, waagerecht, als auch diagonal die heilige Zahl 72. So gibt es 72 geheime Namen Gottes, 72 Völker, 72 Jünger, 72 Jungfrauen, usw.. Die Zahl 72 findet man in vielen Kulturen und kommt in der Bibel der Juden, in den christlichen Evangelien und auch im Koran vor.
Das Mantra lautet: Om Shreem Om Hreem Shreem Hreem Kleem Shreem Kleem Vitteswaraay Namah


Quelle: The Tantric Symbol of Cosmic Unity von Madhu Khanna